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Virenbefall

Sofortmassnahme: Malwarebytes Scanner:
Das sehr gute Programm herunterladen, speichern und ausführen. Zuerst Signaturen-Updates installieren lassen und dann scanner starten. Findet so ziemlich alle Root-Kits und Schad-SW.

Leider passiert es trotz Virenschutzprogramm und Firewall trotzdem, dass man sich einen Virus, Trojaner oder ein Root-Kit einfängt. Schuld daran sind Schadprogramme, die sich als harmlose Mail Anhänge, wie ZIP oder PDF Dateien einschleichen, dann die als normal erscheinenden Bestätigungsfenster zeigen.. und schon hat man eine Schadsoftware installiert, ohne es zu wollen.

Besonders e-mails die täuschend echt gemacht sind, kommen mit Anhängen, wo man verleitet wird  diese anzuklicken und deren Script sofort einen Trojaner installiert und andere Dateien aus dem Internet nachlädt.

Verhinderungsstrategien:

Virenschutzprogramm am letzten Stand halten, gute kostenlose sind: AVIRA, AVAST, der  in Win 10 fix eingebaute Windows Defender ist aber völlig ausreichend.

Die Einfallstore für Schadcode Internet Explorer, Firefox, Adobe Reader und Adobe Flash-Player sowie Java am letzten Stand halten.

Empfohlene Windows Updates immer installieren- nicht ablehnen.

Ein Festplattenimage zumindest einmal monatlich / wöchentlich auf einer externen Festplatte sichern. Dafür eignet sich am besten die Datensicherungssoftware Acronis True Image.

Zum surfen in gefährlichen Gewässern- viele Popus, Bilder, Muik und Videosammlungs- Websites, nicht als Benutzer der Administratorrechte hat, sondern als einfacher (Gast) Benutzer einloggen.

Was tun wenn sich ein Trojaner eingeschlichen hat, und blue-screens oder schwarzen Bildschirm oder "lustige" Polizei Meldungen am Bildschirm zeigt?

Am besten einen Fachmann zu Rate ziehen, denn sonst sind eventuell Daten unwiederbringlich verloren.

  1. Offline Virenscan mit Rescue/Desinfect Linux Betriebssystem von CD booten
  2. Wenn schad-Programme angezeigt werden, diese in Quarantäne verschieben.
  3. System mit F8 Taste starten und "Abgesicherten Modus mit Netzwerktreibern" wählen.
  4. Wenn das System dann problemlos startet haben Sie gute chancen das Problem zu lösen.
  5. Im Gerätemanager prüfen, ob es Einträge mit Rufzeichen gibt, was auf Treiberfehler schliessen lässt.
  6. Die Erignisanzeige unter Verwaltung auf zeitlich passende Fehlermeldungen durchsuchen
  7. Treten Dateilesefehler auf: chdsk /r unter Windows ausführen- und so Festplatte auf der sich das Betriebssystem befindet, auf fehlerhafte Dateien prüfen und ausbessern lassen.
  8. Wenn das System zuerst korrekt bootet, aber dann erst abstürzt, unter "Ausführen" msconfig aufrufen und dort im Startmenü alles deaktivieren und neu starten.
  9. Tritt der Fehler dann nicht mehr auf, mit mehreren Versuchen den verursachenden Starteintrag herausfinden und die dort aufgerufende Datei, z.B. mssrv32 im Ordner umbenennen, dass sie nicht gestartet werden kann. Den Dateinamen auf verdächtige Informationen googeln.
  10. Wenn das nicht hilft, im abgesicherten Modus alle Arbeitsdateien die man braucht auf eine externe Festplatte sichern, die Platte neu formatieren und das Sytem neu installieren...
  11. Sollte das auch nichts bringen-liegt vielleicht ein Hardwarefehler vor- und kein Virus.

 

USB-Stick- Trojaner

Wegen einer kürzlich veröffentlichten Firmware Schwachstelle in jedem USB Stick kann dieser von einem Täter manipuiert werden, verhält sich dann wie eine USB-Tastatur und ist in der Lage, an einem Computer eine Eingabemaske zu öffnen und in rasender Geschwindigkeit ein paar voreingestellte Kommandos zu tippen. So lässt sich der Computer im schlimmsten Fall komplett aus der Ferne übernehmen.

Nun hat die Sicherheitsfirma G-Data das erste rasch wirkende Gegenmittel dazu veröffentlicht Das neue Tool G Data USB Keyboard Guard kontrolliert jede neu an den PC angeschlossene Tastatur. Der Anwender kann entscheiden ob er sie tatsächlich neu über USB angeschlossen hat oder ob sich eine andere Einheit nur als Tastatur ausgibt- und kann sie blockieren.
KOSTENLOS downloaden und installieren, wenn Sie meinen dass Sie öfter unbekannte USB Sticks am PC anstecken müssen.

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